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Dressel: Karlsplatz Umbau macht veränderte soziale Angebote notwendig

Utl.: Suchtkranke werden weiter ins Hilfesystem eingebunden

Wien (RK). Bedingt durch die Baustellenabsperrungen, die ab Juni für den Umbau der Karlsplatzpassage errichtet werden, wird der Aufenthalt in der Karlsplatzpassage nicht mehr so wie bisher möglich sein. Es ist daher anzunehmen, dass auch die Angebote für Suchtkranke dort nicht mehr wie bisher angenommen werden und es ist daher sinnvoll, diese zu verändern.

Nachdem die geplanten Veränderungen in den letzten Tagen in der Öffentlichkeit unterschiedlich dargestellt wurden, stellt der Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel fest:

Die Anlaufstelle von Streetwork am Karlsplatz wird weiterhin als Stützpunkt für die Streetwork-Teams dienen, die mit unveränderter personeller Ausstattung vorwiegend aufsuchende Straßensozialarbeit am Karlsplatz und in dessen Umgebung leisten werden.

Die bisherigen offenen Angebote von Streetwork am Karlsplatz können hingegen in erweiterter Form in den ab Juni geöffneten Tageszentren Ganslwirt und TaBeNo Süd in Anspruch genommen werden. Dort wurden dafür auch zusätzliche räumliche und personelle Ressourcen geschaffen. Konkret betrifft dies den Aufenthaltsraum, den Streetwork bis dato anbietet (“Bistro”), und den Spritzentausch.

Das “Bistro” wird in die neue Anlaufstelle TaBeNo Süd verlegt, die provisorisch bis zur Fertigstellung des Ganslwirt Neu (Ende 2011) am Wiedner Gürtel eingerichtet wurde. Dort hin werden auch die offenen Beratungs- und Betreuungsangebote verlegt und es soll ganz gezielt versucht werden, suchtkranke Personen in eine engere Betreuung einzubinden.

Die Spritzentauschstelle wird mit zeitlich und räumlich erweiterter Kapazität vom Ganslwirt übernommen. Die KlientInnen dieser Stelle, die größtenteils ohnehin nicht zu jenem Personenkreis zählen, der sich am Karlsplatz aufhält, werden vom Karlsplatz dorthin umgeleitet. (Schluss) hh

Rückfragehinweis für Medien:

Mag.a Heike Hromatka
Pressesprecherin des Wiener Drogenkoordinators Michael Dressel
Telefon: 01 4000- 87376
Fax: 01 4000-99-87376
Mobil: 0676 8118 87376
E-Mail: heike.hromatka@sd-wien.at

    (RK vom 28.04.2010)

    Das Original zu diesem Ausdruck finden Sie online unter http://drogenhilfe.at/?p=3234.

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