Berufliche (Re-)Integration stationärer alkoholabhängiger PatientInnen nach Therapie
Die Personen, die bereits eine stationäre Therapie aufgrund von Alkoholismus erfahren haben, sind im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung acht mal häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen. Zugleich erhöht sich auch die Dauer der Arbeitslosigkeit um ein Zehnfaches. Ein Großteil der PatientInnen hat mit erwerbsbezogenen Problemen bei der Rückkehr aus einer stationären Therapie zu kämpfen.
Ziel von BRISANT ist, diese PatientInnen an den Arbeitsmarkt wieder heran zu führen mittels:
- Qualifizierung
- Erweiterung praktischer beruflicher Erfahrung
- Verbesserung der Arbeitsfähigkeit
- Heranführen und nachhaltige Vermittlung der Zielgruppen an den Regelarbeitsmarkt
Zielgruppe sind Alkoholabhängige PatientInnen unmittelbar nach stationärem Aufenthalt im Anton Proksch Institut bzw. Otto Wagner Spital mit Alkoholabhängigkeitsproblematik im Alter von 40+, die mindestens einen erfolglosen stationären Therapieversuch hinter sich haben.
Eine Gruppengröße von maximal 15 Personen in einer offenen Gruppe sollte nicht überschritten werden. Der Einstieg nach Maßgabe freier Plätze ist jedoch jederzeit möglich. Damit können im Projektjahr mindestens 120 Personen dieser Maßnahme zugeführt und betreuet werden.
Wochenplan und Tagesstruktur:
Die Kursdauer beträgt mindestens 6 Wochen mit anschließender Arbeitserprobung im Umfang von 2 Wochen. In den ersten 6 Wochen befinden sich die PatientInnen Montag bis Freitag von 09:00 bis 16:00 in dieser Maßnahme. Die Wochenarbeitszeit beträgt damit 35 Stunden

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