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Suchtspezifische Diagnostik im Institut für Suchtdiagnostik (ISD)

Ziel des Projektes ist es, suchtbelastete Personen durch eine multidimensionale Diagnostik und durch gut vernetzte Maßnahmen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Aufgrund medizinischer bzw. psychiatrischer Interventionen können vom ISD sofort Maßnahmen eingeleitet werden und darüber hinaus sinnvolle, zielgruppenspezifische Schritte in Bezug auf die Arbeitsmarktintegration gesetzt werden.

Die Intention dieser multidimensionalen Begutachtung ist einerseits die Erstellung einer differenzierten Diagnose und andererseits die spezifische Maßnahmenplanung, um den negativen sozialen, psychischen und organischen Folgeerscheinungen im Rahmen der verschiedenen Stadien einer Abhängigkeitsentwicklung möglichst rasch und effizient entgegen zu steuern. Damit kann auch der bei dieser Zielgruppe zu erwartende Bedarf an der bedarfsorientierten Mindestsicherung durch gezielte Diagnostik, effektive Maßnahmenplanung und verstärkte Integration reduziert werden.

Die Einbindung von suchtspezifischen Einrichtungen soll langzeitarbeitslosen KlientInnen die Möglichkeit der Arbeitserprobung bzw. Rehabilitation geben. Die Vermittlungen erfolgen je nach Begutachtungsergebnis in die Einrichtungen Standfest/Verein Dialog, BRISANT/Anton Proksch Institut und Case Management/WBB sowie die sozialökonomischen Betriebe fix&fertig und gabarage.

Die Zusammenarbeit erfolgt zwischen den Institutionen MA 40 (Gesundheitsamt), AMS Wien, BBRZ (Berufliches Bildungs- u. Rehabilitationszentrum), PVA (Pensionsversicherungsanstalt), den Einrichtungen des Drogenhilfsnetzwerks und des WAFF  (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds).

Schnittstellen für das ISD sind das BBRZ im Zuge der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit gesundheitlichen Problemen und die PVA im Zuge der „Gesundheitsstraße“.

Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre, vom 1.1.2010 bis 31.12.2011. Eine begleitende Evaluierung ist während des gesamten Zeitraumes vorgesehen.

Grafik
gefördert durch:
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Das Original zu diesem Ausdruck finden Sie online unter http://drogenhilfe.at/?p=2715.

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