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Institut für Suchtdiagnostik (ISD)

Im ISD werden im Auftrag der Gesundheitsbehörde (MA 40) Begutachtungen von Personen durchgeführt, bei denen ein Verdacht auf einen Suchtmittelmissbrauch vorliegt.

Es werden Begutachtungen über Veranlassung von Staatsanwaltschaften, Gerichten (§ 35 Abs. 3 Z 2, § 37 SMG) oder nach polizeilichen Anzeigen durchgeführt, die als Grundlage für eine Stellungnahme der Bezirksverwaltungsbehörde als Gesundheitsbehörde (MA 40) dienen, ob der/die Beschuldigte einer gesundheitsbezogenen Maßnahme gemäß § 11 Abs. 2 SMG bedarf.

Das Institut wird in allen vorgenannten Fällen jeweils aufgrund eines konkreten Begutachtungsauftrags der Gesundheitsbehörde tätig. Die Begutachtungen erfol­gen durch einen Amtssachverständigen (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie), dem zur Unterstützung bei der umfassenden Diagnostik ein entsprechend geschultes und erfahrenes Personal zur Verfügung steht.
Ziel ist es, den Grad der Suchterkrankung festzustellen, d.h. befindet sich der/die KlientIn am Beginn einer Suchterkrankung oder besteht diese bereits über einen längeren Zeitraum.

Aufgaben:

  • Begutachtungen nach SMG
  • Suchtspezifische Diagnostik der Arbeitsfähigkeit für das AMS Wien / über Zuweisung durch das BBRZ
  • Information und Beratung zu Suchterkrankung und Therapiemöglichkeiten
  • ärztliche Überwachung des Gesundheitszustandes in Form von Verlaufs­kontrollen
  • psychosoziale Beratung und Betreuung
  • psychologische Diagnostik, Beratung und Behandlung
  • Indikationsstellung und Bewilligung der Kostenübernahme für stationäre Therapien
  • fachärztliche Versorgung der Justizanstalt Favoriten inklusive deren Außenstelle in Münchendorf
  • Teilnahme an diversen fachspezifischen Vernetzungsgremien
  • ReferentInnentätigkeit

Ziele:

  • Diagnostik:  Feststellung des Grades der Suchterkrankung (von „unauffälligem Konsum” bis „Vollbild der Abhängigkeit”)
  • Individuelle Therapieplanung unter Bezugnahme auf den körperlichen, psychischen und sozialen Bereich
  • Beratung und Betreuung von Erwachsenen und Jugendlichen um rechtzeitig die Chance zur Vermeidung einer Abhängigkeit zu erhöhen.
  • Motivation von KlientInnen den für sie vorgesehenen Therapieplan Folge zu leisten;
  • Mithilfe bei der gesellschaftlichen Integration von Suchtgefährdeten und Suchtkranken
  • Unterstützung zur Aufrechterhaltung der Abstinenz

Zur Erreichung dieser Ziele stehen ÄrztInnen, DiplomsozialarbeiterInnen, PsychologInnen und FachmitarbeiterInnen zur Verfügung.

Institut für Suchtdiagnostik
Sucht- und Drogenkoordination Wien gemeinnützige GmbH
Modecenterstraße 16 / 4. OG
1030 Wien
Tel.: (01) 4000 –87366
Fax: (01) 4000 – 99 387366  oder 4000 87397
E-Mail: office-isd@sd-wien.at

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08.30 bis 16.30 Uhr

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U3 oder 72 A, Station Gasometer, dann zu Fuß ca. 5 min zur Modecenterstraße 16.

VOR-Fahrplanauskunft

Anfahrt mit dem Auto
Zufahrt über die Südosttangente, Abfahrt St. Marx. Öffentliche Parkplätze sind kaum vorhanden, eine Tiefgarage befindet sich im nahe gelegenen Gasometer in der Guglgasse.

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Das Original zu diesem Ausdruck finden Sie online unter http://drogenhilfe.at/?p=1378.

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