Die Stadt Wien verfolgt hinsichtlich der sozialen Aspekte des Zusammenlebens traditionell eine Politik der Toleranz, der Integration und der Inklusion, so auch in sozialen Problemzonen im öffentlichen Raum. Der öffentliche Raum ist dadurch charakterisiert, dass er allen BürgerInnen frei und uneingeschränkt zugänglich ist und daher auch die unterschiedlichen sozialen Gruppen und Milieus miteinander in Kontakt kommen oder sich Szenen bilden.
Die strategischen Ziele der SDW im Bereich Öffentlicher Raum und Sicherheit sind:
- suchtkranke Personen zu erreichen und zu unterstützen
- eine Entlastung des öffentlichen Raums zu schaffen
- die subjektive und objektive Sicherheit für die BürgerInnen zu erhöhen
- die Sicherstellung von notwendigen Kooperationen zu erreichen
Durch niedrigschwellige Projekte, die diese Ziele verfolgen, wird der soziale Zusammenhalt sowie die Eigenverantwortlichkeit der KlientInnen gefördert. Dabei werden die Ressourcen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und der KlientInnen durch allparteiliche und gemeinwesenorientierte, zielgruppenspezifische Maßnahmen gestützt und gefördert. Die Verantwortung der sozialen und gesundheitsfördernden Projekte endet aber dort, wo ordnungspolitische Belange (Straftatbestände) relevant werden und polizeiliche Arbeit zum Einsatz kommen muss.

